News abonnieren

Diese Email ist bereits registriert. In Kürze erhalten Sie eine Bestätigunsmail mit Optionen zum Ändern des Abonnements.

Sie möchten immer auf dem allerneusten Stand sein? Abonnieren Sie jetzt das Xperts-Portal per E-Mail! ((Weitere Informationen))

Bitte ergänzen Sie die Pflichtfelder und akzeptieren Sie die Datenschutzbestimmungen.

Ihre Anmeldung zum Newsletter war erfolgreich.

Seltene Erden: Nicht selten, aber wertvoll

Kaum jemand kennt sie – dabei geht ohne sie wenig: Seltene Erden. Doch warum ist der Rohstoff mit dem geheimnisvollen Namen so wertvoll? Wo versteckt er sich? Und: Was geht all das SHK-Handwerker an? Die Hintergründe.

Es ist paradox: Seltene Erden sind nicht gerade selten. Und trotzdem ist der Rohstoff in jeder Hinsicht wertvoll – Tendenz weiter steigend. Was steckt dahinter? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Seltene Erden – was ist das?

Ganz einfach: Als Seltene Erden gelten 17 verschiedene Metalle, darunter etwa Scandium, Yttrium und die sogenannten Lanthanoide, also eine ganze Gruppe von Elementen. Hinter dem mysteriösen Namen steckt also schlicht eine Reihe verschiedener Stoffe, die aus der Erde abgebaut werden. Stoffe, die besonders wertvoll sind. Und warum?

Wie und wo werden Seltene Erden abgebaut?

Es gibt wenig Gebiete, in denen Seltene Erden abgebaut werden können. Die meisten davon liegen in China. Das Problem: Zwar kommen Seltene Erden um ein Vielfaches häufiger in unserer Erdkruste vor als zum Beispiel Gold – allerdings immer nur in ziemlich kleinen Mengen. Der erste Grund für den Wert von Seltenen Erden.

Wo kommen Seltene Erden zum Einsatz?

Ein weiterer Grund für den Wert des Rohstoffs: Sie sind der Treibstoff des 21. Jahrhunderts. Und damit inzwischen unverzichtbar für uns. Denn Seltene Erden sind unerlässlich für die Produktion von Smartphones, Windkrafträdern, Elektromotoren – und auch von Hocheffizienzpumpen.

Ein Problem: Der Abbau von Seltenen Erden ist umweltschädlich, unter anderem, weil die Stoffe mit Säure regelrecht aus der Erde „gewaschen“ werden. Besonders problematisch ist es da, wenn ein so wertvoller Rohstoff mit den Geräten, in denen er verbaut ist, in die Tonne wandert. „Recycling“ ist das Zauberwort.

Seltenen Erden kommen in Pumpen vor – doch wie kann man sie recyceln?

Hier setzt der „HeizKreis“ an – ein Projekt, unter anderem unterstützt von Wilo. Die Idee: Am Ende des Projektes soll klar sein, wie eine sinnvolle Recyclingkette für Hocheffizienzpumpen aussehen könnte. Unterstützen kann das Pilotprojekt zunächst jedes SHK-Unternehmen in Nordrhein-Westfalen.

Wie kann ich als SHK-Unternehmer meinen Beitrag leisten?

Auf der Projekt-Website www.pumpenrecycling.de können Sie zwischen drei verschiedenen Rückführungswegen wählen: über Wilo, den Großhandel Pietsch oder über TSR Recycling. Ganz einfach, vollkommen kostenlos und ohne Mehraufwand. Also: Anmelden, Pumpen sammeln – und Umwelt schonen!

Das Projekt „HeizKreis“ – wer steckt dahinter?

  • Das Projekt „HeizKreis“ wird gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt.
  • Die Forschungsprojektpartner sind: Th. H. Heidemann GmbH & Co. KG, Vollmer GmbH & Co. KG, Kurt Pietsch GmbH & Co. KG, TSR Recycling GmbH & Co. KG, Westfälische Hochschule, Winter GmbH, WILO SE.

Teaserbild: Peggy Greb/USDA Agricultural Research Service