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Do, 16.08.2018

So fördert der Staat Ihre Weiterbildung

Weiterbildungen sind teuer? Nicht unbedingt. Förderprogramme übernehmen mitunter einen dicken Batzen der Kosten für Weiterbildungskurse. Wir stellen zwei von ihnen vor. Und haben einen Tipp für Kurzentschlossene.

Viel Arbeit, wenig Zeit: Wer mit beiden Beinen im Handwerk steht, hat genug zu tun. Zeit, um sich neben dem Berufsalltag weiterzubilden? Fehlanzeige. Trotzdem: Im Job auf dem neuesten Stand zu bleiben, ist wichtig – vor allem, weil Technik immer schneller, digitaler und komplexer wird. Eine Weiterbildung lohnt sich also. Alle Infos zu Angeboten, die Lust aufs Lernen machen.

Bildungsscheck und Co.: Sie bilden sich weiter – das Land legt Geld dazu


Bildungsscheck, Weiterbildungsscheck, QualiScheck – viele Bundesländer bieten Weiterbildungs-Programme für Arbeitnehmer. Auch, wenn sich die Bundesländer bisher nicht auf einen Namen einigen konnten, ist das Angebot häufig das gleiche: Sie bezahlen einen Anteil der Kosten für berufliche Weiterbildungen. Am Beispiel: Das Land Nordrhein-Westfalen bietet den Bildungscheck an. Jeder, der im Job steht oder in den Job zurück will, kann ihn bekommen – und damit 50 Prozent, maximal aber 500 Euro, der Kurs- und Prüfungsgebühren. Vor allem wendet sich das Angebot an Menschen mit Migrationshintergrund, ältere Arbeitnehmer oder Menschen, die zum Beispiel in befristeten Verträgen angestellt sind.

Doch natürlich gibt es einige Grenzen: Wollen Sie den Bildungsscheck bekommen, darf das Unternehmen, in dem Sie arbeiten, nicht mehr als 249 Angestellte haben. Und auch Ihr Einkommen ist ausschlaggebend: Im Regelfall darf es 30.000 Euro pro Jahr nicht überschreiten. In anderen Bundesländern läuft es ganz ähnlich – und doch anders. Welche Weiterbildungsangebote gibt’s in Ihrem Bundesland? Hier finden Sie eine Übersicht.

Der Prämiengutschein: Chancen für Geringverdiener


Auch der Prämiengutschein unterstützt Arbeitnehmer mit Geld bei Weiterbildungen – und gibt 50 Prozent der Veranstaltungsgebühr und maximal 500 Euro dazu. Allerdings: Der Prämiengutschein ist Teil der so genannten Bildungsprämie. Und die wurde vor einigen Jahren ins Leben gerufen, um vor allem Geringverdiener Chancen auf Weiterbildungen zu geben. Ihr Brutto-Jahreseinkommen darf deshalb – im Regelfall – nicht höher als 20.000 sein, um einen Prämiengutschein zu bekommen. Außerdem müssen Sie im Schnitt mehr als 15 Stunden pro Woche arbeiten. Alle Informationen zum Prämiengutschein und der Bildungsprämie erhalten Sie hier.

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