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Do, 01.10.2015   |  Dortmund

Kunz und bündig: „Machen statt meckern“

So rüsten sich SHK-Fachhandwerksbetriebe gegen Pumpen aus dem Baumarkt und Internet

Auf der Suche nach einem vermeintlich günstigen Weg, Heizungen und Sanitäranlagen zu erneuern oder umzurüsten, verirren sich immer mehr Hauseigentümer ins Internet oder in Baumärkte. Fachhandwerker werden hier oftmals mit Dumping-Preisen für fast alle SHK-Produkte konfrontiert.

Eins gleich vorweg: Diese Probleme werden zunehmen. Denn gerade in einschlägigen Internet-Foren finden Hobbybastler alle Infos, die sie für die Beschaffung und den Einbau brauchen. Da hilft es auch nichts, dem Kunden – wie oft gefordert – Produktinformationen vorzuenthalten, die früher oder später ohnehin im Netz nachzulesen sind. Über Online-Shops können Pumpen nicht nur angeboten oder gekauft werden. Auch Produktdetails werden über Kundenrezensionen weiterverbreitet. Die Hoffnung auf Eindämmung durch die Gesetzgebung ist dabei ebenfalls eine Illusion. Erschwerend kommt hinzu, dass es gerichtlich innerhalb der EU kein Problem mehr darstellt, Pumpen aus dem Ausland zu importieren.

Deshalb lautet die Devise: Machen statt meckern!

Denn gleichzeitig ist die überwiegende Mehrheit der Kunden nicht primär an einer möglichst billigen Lösung interessiert – an oberster Stelle steht nach wie vor der Aspekt der Sicherheit – selbst für die Spezies „Bastler“.

Hier können Fachhandwerker ansetzen und ihre Pluspunkte ausspielen, die sie nur als SHK-Profis gewährleisten können: Die fachliche, durch Aus- und Weiterbildungen belegte, handwerkliche Kompetenz und die professionelle Durchführung mit Spezialwerkzeug können Hobbybastler nicht bieten. Auch eine risikolose und hygienische Installation von Trinkwasser- und Sanitäranlagen (das Thema „Legionellen“ lässt grüßen) bzw. sicherheitsgerechten Elektro- und Heizungssystemen kann nur von SHK-Handwerksbetrieben fachgerecht durchgeführt werden.

Das Argument, dass „selber basteln“ oder „basteln lassen“ sei immer billiger als die Installation durch einen Handwerksbetrieb, kontert der SHK-Handwerker mit dem Hinweis auf seine vollumfängliche Gewährleistung. Im Schadensfall bleibt ein Hobby-Handwerker selbst auf den Kosten sitzen - denn auch der Sachversicherer zahlt hier mittlerweile nicht mehr.

Außerdem kann das Fachhandwerk die Vorteile nutzen, die ihnen die Industrie an die Hand gibt:

  • Profi-Produkte, versehen mit dem Handwerkermarken-Logo und fünfjähriger Haftungsübernahme.
  • Originalware wird eingebaut - im Gegensatz zu Internetangeboten, wo Herkunft und Zustand nicht eindeutig sind.
  • Handwerkerleistungen (und nicht Bastlerleistungen!) können steuerlich geltend gemacht werden. Das gilt auch bei der Beantragung von Fördergeldern.

Die Innung Berlin hat einen ausführlichen Argumentationsfaden veröffentlicht, der hier ebenfalls zum Download bereitsteht. Ein Tipp zu guter Letzt: ein lokaler „Referenz-Pool“ von zufriedenen Kunden und herausragenden Bauobjekten sind oft Türöffner für die Neukundengewinnung. Mein Appell an alle SHK-Fachhandwerksbetriebe: Machen statt meckern! Gute Arbeit wird vom mündigen Verbraucher honoriert.

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46 Gründe für das SHK-Handwerk - Info

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