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Mo, 28.08.2017   |  Dortmund

Endlich Feierabend – ganz ohne schlechtes Gewissen: Unsere Tipps für Sie

Endlich ist der Feierabend da, die Arbeiten auf der Baustelle sind beendet, alle Mitarbeiter haben sich bereits verabschiedet. Jetzt einfach nur nach Hause und die Füße hochlegen, wie man es nach einem anstrengenden Arbeitstag verdient hat.

Aber halt: Eigentlich müsste noch das Angebot für den neuen Kunden geschrieben werden. Der Schreibtisch quillt schon wieder über, zur Buchhaltung ist man die ganze Woche nicht gekommen. Auch die Korrespondenz könnte noch durchgearbeitet werden, vielleicht ist ja eine Anfrage dabei. Und das Mitarbeitergespräch mit dem neuen Lehrling sollte vielleicht auch kurz vorbereitet werden. Schon ist die Feierabendstimmung dahin. Selbst wenn Sie sich jetzt entscheiden, trotzdem nach Hause zu fahren, werden Sie es auf jeden Fall mit einem schlechten Gewissen tun. Das bedeutet, dass der Entspannungsfaktor dahin ist, schon bevor der eigentliche Feierabend beginnt.

So oder ähnlich geht es vielen Handwerkern. Anstatt entspannt in den Feierabend zu starten und diesen dann auch zu genießen, ziehen sie es vor, Überstunden zu machen, weil sie glauben, mit der Arbeit nicht nachzukommen. Dabei kann durch Delegieren und eine andere Organisation kann Menge Arbeitsüberlastung aufgefangen werden.

Freizeit steigert die Arbeitsleistung

Der Begriff Feierabend kommt nicht von ungefähr. Ursprünglich war er die Bezeichnung für den Abend vor einem christlichen Feiertag, an dem man sich zum gemeinsamen Abendgebet traf und in aller Ruhe auf den kommenden Festtag vorbereitete. Allerdings hat sich dieser Begriff im Laufe der Zeit verselbständigt und steht heute für die tägliche Ruhe nach der Arbeit. Auch heute noch sollte man diese Zeit des Tages gebührend zelebrieren. Es muss ja nicht gleich ein rauschendes Fest sein. Das wäre angesichts der hohen Arbeitsbelastung in deutschen Handwerksbetrieben sicherlich ein weiterer Stressfaktor.

Aber die knapp bemessene Freizeit bewusst gestalten, das ist nicht nur Lebensqualität, sondern auch eine gute Maßnahme zur Erhaltung der Arbeitsleistung ebenso wie zur Vorbeugung vor stressbedingten Krankheiten. Dabei sollten Sie eine auf eine ausgewogene Mischung aus Entspannung und Anregung achten. Ein gutes Essen, Sport, ein entspannender Spaziergang, ein packender Film oder die Beschäftigung mit einem Hobby: Das schafft Abwechslung vom Arbeitsalltag und lenkt die Gedanken in eine völlig andere Richtung, weg von den täglichen Herausforderungen, die man Tag für Tag auf der Baustelle meistern muss. Damit sind solche Aktivitäten genau so wichtig wie die Befriedigung des Ruhe- und Schlafbedürfnisses. Wichtig ist: abschalten. Und dabei ist es sinnvoll, dies in verschiedene Richtungen zu streuen.

Organisation ist der halbe Feierabend

Damit der Feierabend auch so erholsam wird, wie Sie sich das wünschen, sollten Sie bereits während Ihres Arbeitstages darauf hinarbeiten. Faustregel Nummer eins ist dabei das richtige Delegieren. Wenn Sie in allen Bereichen Ihrer Arbeit unverzichtbar sind, dann mag das für Ihr Ego gut sein, es führt jedoch zu einer permanenten Überlastung, die Sie auf die Dauer nicht auffangen können. Und die zu ständiger Mehrarbeit führt. Deshalb übertragen Sie alle Tätigkeiten, bei denen Sie nicht unbedingt dabei sein müssen, an andere. Verteilen Sie gezielt verschiedene Aufgabenbereiche unter Mitarbeitern oder Kollegen. Außerdem sollten Sie Ihre Termine möglichst so planen, dass sie in die Arbeitszeit passen, um nicht bereits von Anfang an auf Ihren Feierabend verzichten müssen. Und wenn Sie Mehrarbeit haben, die innerhalb der normalen Zeiten nicht erledigt werden kann? Versuchen Sie dann, diese auf einen oder zwei Tage pro Woche zu konzentrieren. Lieber wenige Abende ganz verlieren als alle Abende halb, damit bauen Sie keinen Stress ab. Darüber hinaus sollten Sie ab und zu den Mut haben, zu sagen: „Jetzt reicht’s!“ Gehen Sie dann einfach mal pünktlich nach Hause und machen Sie am nächsten Tag weiter. Schließlich ist Ihr Feierabend eine gute Investition in Ihre Arbeitsleistung.

Sieben Tipps, wie Sie besser in den Feierabend starten können:

  • Delegieren Sie Aufgaben, die Sie nicht unbedingt selbst erledigen müssen, an andere

  • Aktualisieren Sie Ihre To-Do-Liste

  • Sorgen Sie für Ordnung

  • Machen Sie sich bewusst, was Sie erreicht haben

  • Planen Sie Ihre Termine

  • Stimmen Sie sich im Team ab

  • Pflegen Sie ein Feierabendritual