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Mo, 31.07.2017   |  Dortmund

Baugenossenschaft setzt auf Nachhaltigkeit im Heizungskeller

Pumpentausch im großen Stil

Der Austausch veralteter Heizungspumpen ist für viele SHK-Fachbetriebe ein rentables Mitnahmegeschäft. Aber in der Heizungsoptimierung stecken auch Potenziale für waschechte Großaufträge. Bestes Beispiel: Die Baugenossenschaft HEGAU hat sich dazu entschieden, die Heizungsanlagen verschiedener Objekte und Wohnanlagen in Baden-Württemberg zu modernisieren und rund 250 alte Stromfresser gegen Hocheffizienzpumpen von Wilo auszutauschen. Allein durch diese nachhaltige Maßnahme können rund 68 Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr vermieden werden.

Die Pumpe, der oft unbekannte Stromfresser

Bei der energetischen Sanierung von Gebäuden stehen häufig Maßnahmen wie die Wärmedämmung und der Austausch veralteter Haushalts- und Elektrogeräte im Fokus. Dass der größte Stromfresser oft jahrelang unbemerkt im Heizungskeller seinen Dienst verrichtet, fällt Unternehmen und privaten Hausbesitzern dabei oft gar nicht auf. „Dabei kann durch den Austausch veralteter Pumpen gegen Hocheffizienzpumpen der Stromverbrauch um bis zu 90 Prozent reduziert werden“, erläutert Oliver Gick von Wilo. „Allein der Austausch einer einzelnen ungeregelten Heizungspumpe in einem Einfamilienhaus gegen eine Wilo-Stratos PICO kann die jährlichen Stromkosten um bis zu 160 Euro verringern. Darüber hinaus gibt es durch die Pumpenförderung jetzt auch noch 30 Prozent der Nettokosten vom Staat zurück, wenn Unternehmen, Kommunen und private Hausbesitzer ihre alten Stromfresser gegen Hocheffizienzpumpen austauschen lassen.“

Die Baugenossenschaft HEGAU setzt deshalb auf den Austausch von über 250 Altpumpen in Wohnobjekten in Singen, Konstanz, Ludwigshafen, Stockach, Radolfzell, Rielasigen und Gottmadingen. Dabei kommen hocheffiziente Heizungspumpen wie die Wilo-Stratos für Mehrfamilienhäuser, die Wilo-Stratos PICO für Ein- und Zweifamilienhäuser und Zirkulationspumpen wie die Wilo-Stratos-Z und die Wilo-Star-Z NOVA zum Einsatz.

Eine Investition, die sich rasch auszahlt

Die Energieeinsparung, die diese Modernisierung in großem Stil mit sich bringt, kann sich sehen lassen: Während der Stromverbrauch der bisher eingesetzten Pumpen in den Wohngebäuden der Baugenossenschaft HEGAU Ende 2016 noch bei über 150.000 kWh pro Jahr lag, kann er durch den Einsatz der Wilo-Hocheffizienzpumpen auf gerade einmal jährlich rund 38.000 kWh reduziert werden. Davon profitieren die Mieter direkt über eine günstigere Stromrechnung: „Der wirtschaftliche Investitionsvorteil“, so HEGAU-Geschäftsführer Axel Nieburg, „liegt allein bei unseren Bewohnern. Die Hegau trägt die Investitionskosten, der geringere Stromverbrauch kommt den Bewohnern zu Gute.“ Den Austausch der Pumpen führt der SHK-Fachbetrieb Kerschbaumer aus Engen durch. „Ein Fokus unseres Betriebs liegt auf regenerativen Energien und umweltfreundlichen Heizungs- und Sanitärtechniken“, erklärt Geschäftsführerin Gabi Kerschbaumer. „Der Austausch hunderter veralteter Pumpen gegen Hocheffizienzpumpen ist für uns ein spannender Großauftrag.“

„Nachhaltigkeit liegt unserer Baugenossenschaft sehr am Herzen“, erläutert Martin Stein, Technischer Leiter bei HEGAU. „Unseren Gebäudebestand nachhaltig zu modernisieren, CO2 einzusparen und damit letztendlich einen Beitrag zur Energiewende in Deutschland zu leisten, ist uns daher ein wichtiges Anliegen. Dass allein durch den vorgezogenen Pumpentausch solche enormen Energieeinsparungen möglich sind, hat uns überrascht und wir freuen uns, dass wir uns für diese effektive Modernisierungsmaßnahme entschieden haben.“

Mit der Pumpenförderung 30 Prozent staatlichen Zuschuss für den Pumpentausch sichern

Seit August 2016 sorgt eine neue staatliche Förderung dafür, dass sich der Austausch von alten Heizungs- und Zirkulationspumpen gegen Hocheffizienzpumpen und die Durchführung des hydraulischen Abgleichs nun noch schneller rentieren als je zuvor: Private Hausbesitzer sowie gewerbliche und kommunale Gebäudeeigentümer erhalten auf Antrag 30 Prozent des Netto-Handwerkerrechnungsbetrags für Pumpe und Installation vom Staat zurück. Auch die Durchführung des hydraulischen Abgleichs wird gefördert. „Vor Beauftragung der Optimierung unserer Heizanlagen haben wir uns beim BAFA für den staatlichen Zuschuss registriert. Nach der Ausführung reichen wir den Förderantrag und als Beleg einfach die Rechnungen unseres Handwerksbetriebes ein“, erläutert Martin Stein. Alle Informationen rund um die Pumpenförderung gibt es auf www.pumpenförderung.de.

Bildnachweis: HEGAU, Projekt „5 Häuser, 200 Wohnungen …“ ÜberlingerStraße 7–15, Singen


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