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Vorfreude auf die Handwerkerrechnung

Vorfreude ist die schönste Freude, sagt der Volksmund. Auf den Urlaub mag das zutreffen. Aber auf eine Handwerkerrechnung? Doch, das geht! Die Angebotsabgabe oder der Kostenvoranschlag ist bei vielen Kunden zwar der Auftakt zum Preisfeilschen. Bis hin zu der Frage: „Geht’s auch ohne Rechnung?“ Ganz legal und ohne ruinösen Preiskampf können sich Fachhandwerker jedoch einen Vorteil verschaffen: schon im Angebot auf den sogenannten Handwerkerbonus hinweisen. Denn so kann sich der Kunde auf eine satte Ersparnis freuen.

Steuerermäßigung auf Handwerkerleistungen

Handwerker genauso wie Auftraggeber hat die öffentliche Debatte auf der politischen Bühne um die Ausgestaltung dieses Steuervorteils für Privatleute verunsichert. Aber er gilt noch, der Handwerkerbonus mit der offiziellen, aber sperrigen Bezeichnung „Steuerermäßigung bei Aufwendungen für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen“. Nachzulesen im Einkommensteuergesetzt, § 35a.

Dabei muss der Handwerker nicht zum Steuerberater werden, um seine (potenziellen) Kunden auf diese Steuerersparnis hinzuweisen. Es reicht ein Satz im Angebot – am besten fett geschrieben – wie: „Sichern Sie sich den Handwerkerbonus bei Ihrer nächsten Einkommensteuererklärung! Die hier angebotenen Arbeitskosten sind zu 20 Prozent absetzbar.“ Besonders clever wäre noch der Zusatz: „Siehe beiliegenden Info-Flyer des ZDH“. Denn dankenswerter Weise hat der Zentralverband des Deutschen Handwerks zum Absetzen von Handwerkskosten ein klar formuliertes Infoblatt herausgegeben. Das könnten Sie jedem Angebot und jeder Rechnung beilegen! (Download und Bestelladresse: hier)

Apropos Rechnungstellung: Soll Ihre Rechnung auch tatsächlich vom Finanzamt für die Gewährung des Handwerkerbonus akzeptiert werden, müssen Sie bei der Erstellung ein paar Formalien einhalten: „Der Anteil der Arbeitskosten muss grundsätzlich in der Rechnung gesondert ausgewiesen sein. Auch eine prozentuale Aufteilung des Rechnungsbetrages in Arbeitskosten und Materialkosten ist zulässig“, so im ZDH-Flyer zu lesen. Und: Der Kunde darf die Handwerkerrechnung nicht bar begleichen. Gefordert ist ein nachvollziehbarer Zahlungsweg zum Konto des Handwerkers wie Überweisung, Verrechnungsscheck oder Electronic Cash.

So wird sich Ihr Kunde auf die Bezahlung der Rechnung freuen: 20 Prozent gespart! Sogar noch ein Prozent mehr als der Mehrwertsteuersatz. Wenn das kein gelungener Deal ist. Für beide Seiten.

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